Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Grundlegendes:

„Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ verpflichten sich bei jeder Art von Diskriminierung, insbesondere Rassismus mit Zivilcourage einzugreifen – in der Schule und in ihrem Umfeld. Wir wenden uns gegen jegliche Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie  Sexismus, die Abwertung von MigrantInnen, von Obdachlosen, von Behinderten, von Lesben und Schwulen, von MuslimInnen und Menschen jüdischen Glaubens oder auch das Mobbing von MitschülerInnen, die man als ‚uncool’ wahrnimmt. Jeden Menschen als gleichwertig zu achten, auch und gerade, wenn sie oder er anders ist, ist für uns die Kernbotschaft des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. (siehe http://www.schule-ohne-rassismus.org).

Seit dem 2. September 2016 darf sich die Otto- Burrmeister-Realschule offiziell als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bezeichnen. Im Rahmen eines Schulfestes verlieh Frau Diana Janknecht von der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ das Zertifikat im Beisein von Bürgermeister Christoph Tesche. Sie betonte dabei vor allem den großen Einsatz und die rasche Umsetzung des Projektes.
Stellvertretend für die Schulgemeinde übernahmen SV Lehrer Markus Makiolczyk und Schülersprecherin Thahirah Gibrill die Auszeichnung.
Der Schulpate der Aktion, Thomas Godoj, lobte vor ungefähr tausend Besuchern das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie das aufwändige Projekt. Bürgermeister Tesche würdigte die Aktion im Namen der Stadt.

Berichte:

Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus


22.März 2024

Vor einigen Tagen erhielt die OBRS eine Einladung zur Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus, die von den Schülerinnen und Schülern der GeReSu organisiert wurde. Schnell war klar: Dieser Einladung werden wir – trotz des vollen Terminkalenders – nachkommen! Letzteres ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass das Thema in den vergangenen Monaten besonders stark in den Fokus gerückt ist und wir daher ein Zeichen gegen jede Form von Rassismus setzen wollen.

Daher nahmen einige Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 09B und 09C sowie aus dem Religionskurs „ISL 10“ – in Begleitung von Hr. Schiwinsky, Fr. Cadirgi, Fr. Haberland und Fr. Djebali – an der Demonstration teil. Die Schülerinnen und Schüler zeigten ihre Solidarität, indem sie sich friedlich versammelten und mithilfe ihrer Plakate klare Botschaften gegen Rassismus präsentierten. Wir danken allen Teilnehmer/innen für ihr Engagement!

Sabrin Djebali

14.06.2023

Erneute Teilnahme am Anne Frank Tag

Auch in diesem Jahr hat die OBRS an dem bundesweiten Aktionstag von Schulen gegen Antisemitismus und Rassismus teilgenommen. Das diesjährige Motto lautete „Ideale“.

Zunächst haben sich die Lernenden mit den Idealen von Anne Frank auseinandergesetzt, wozu beispielsweise die gerechte Verteilung von Reichtum, Frieden, Freiheit, die Unabhängigkeit von Frauen sowie das friedliche Zusammenleben zählen, ehe sie eigene Ideale formuliert haben. Schnell wurde deutlich, dass die Verwirklichung einiger Ideale (z.B. Weltfrieden) nicht über Nacht erreicht werden kann und Inspiration – in Form von Vorbildern – vonnöten ist. Daher erstellten die Lernenden Lernprodukte über jene Menschen, an denen sie sich orientieren, um ihr Ideal schrittweise zu erreichen. Letzteres war in zweierlei Hinsicht sehr erfreulich: Während einerseits ein Lebensweltbezug hergestellt werden konnte, wurde deutlich, dass sich zahlreiche Lernende ein Vorbild an jenen Menschen nehmen, die an der Schule tätig sind.

Wir freuen uns auf die Teilnahme im nächsten Jahr!

Sabrin Djebali

16.06.2022

Teilnahme am bundesweiten Aktionstag „Anne Frank Tag“ – Die Otto-Burrmeister-Realschule setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus!


Die Schülerinnen und Schüler der OBRS setzten sich jahrgangsübergreifend mit dem Schicksal von Anne Frank auseinander und fokussierten sich dabei auf den Aspekt „Freundschaft“, welcher das Motto des diesjährigen Aktionstags ist. Sie erstellten Lernprodukte, die anschließend – für alle sichtbar – im Eingangsbereich der OBRS ausgestellt wurden.
Die Teilnahme an dem Aktionstag hat sich in zweierlei Hinsicht rentiert: Es erfolgte einerseits eine Sensibilisierung für die Themen „Antisemitismus“ sowie „Rassismus“, während andererseits das Engagement der Schülerinnen und Schüler geweckt wurde, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Letzteres äußert sich darin, dass sich die Schülerinnen und Schüler langfristig für die Grundwerte der Demokratie einsetzen.
Wir freuen uns auf die Teilnahme am Aktionstag im nächsten Jahr!

Sabrin Djebali

Wir setzen Zeichen gegen Rassismus und Krieg

Internationaler Tag gegen Rassismus 2022 und Teilnahme an der Friedens-Demo:
Unsere OBRS ist eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. In unserem Schulleben
soll neben dem fachlichen Lernen und Arbeiten auch der Einsatz für eine gewaltfreie, demokratische Gesellschaft nicht zu kurz kommen.
Zum Internationalen Tag gegen den Rassismus am 21.März 2022 hat zum Beispiel die Klasse 6c eine Flaggen-Kette in Herzform für das Foyer gestaltet. Die Hände auf dem Plakat gegen Rassismus sind beschriftet mit Wünschen für die Zukunft.

Zwei Klassen/Kurse fuhren mit ihren Plakaten zum Demonstrationszug an der Gesamtschule in Suderwich. Die Schülerinnen und Schüler demonstrierten dieses Jahr zusätzlich gegen den Krieg in der Ukraine.

Ein Film über unsere „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Die Schülerinnen und Schüler der Foto/Film AG haben sich unter der Leitung von Herrn Cadirgi mit dem Projekt ,,Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ beschäftigt.
Während der Videoaufnahme haben sie die Bedeutung von Rassismus verinnerlicht und dargestellt, wie eine Schule ohne Rassismus und mit Courage sein sollte.
Das Projekt ,,Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ soll alle Menschen dazu fordern, gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, aktiv vorzugehen und einen Beitrag zu einer gewaltfreien, demokratischen Gesellschaft zu leisten.


Ausflug ins BVB-Stadion der Klassen 8b und 9c, der Otto-Burrmeister Realschule

Die Klassen 8b & 9c machten am 9.03.2020 einen Ausflug zum Signal Iduna Park, das Fußballstadion von Borussia Dortmund. Die vielen Eindrücke der Schüler wurden protokolliert und zusammengefasst.
Den Schülern wurde vor Ort klar gemacht, was für Auswirkungen Rassismus haben kann. Sie haben den Schülern das Thema nähergebracht.
Sie redeten über Vorurteile, die Stufen von Rassismus und über die Auswirkungen.
Im Anschluss an die Informationsrunde, bekamen wir eine Führung durch das Stadion:
Die Stehtribünen werden bei Nationalspielen zu Sitzplätzen. Somit hat das Stadion an solchen Spieltagen eine Kapazität von über 88.000 Sitzplätzen. Die Treppen zu den Kabinen sind für beide Teams unterschiedlich. Die Heimmannschaft hat zwölf Stufen und die Gastmannschaft hat abergläubische dreizehn Stufen. Das soll wohl Unglück bringen.
In den Kabinen gibt es auch Unterschiede, die Heimmannschaft hat zwei Föhne und die Gastmannschaft hat gar keinen Föhn.
Über diesen fehlenden Luxus beschwerte Ronaldo sich, in dem er einen Brief an den BVB schrieb. Das Resultat ist jedoch das gleiche. Kein Föhn für die Gastmannschaft. Also Föhn einpacken!
In dem BVB-Stadion gibt es klare Regeln, an die sich jeder zu halten hat. Von Fans, bis hin zur Presse. Sollte man sich an diese Regeln nicht halten, gibt es sogar ein eigenes Gefängnis im Stadion, aus dem man erst 2 Stunden nach dem Spiel entlassen wird.
Zu den Regeln gehört z.B., dass Interviews nur vor den Kabinen gehalten werden.
Doping-Kontrollen werden vor dem Spiel durchgeführt. Die Spieler dürfen keine Hilfsmittel zu sich nehmen.
Die Stehtribünen darf man nur mit neutraler oder BVB-Kleidung betreten, um Auseinandersetzungen und Provokationen zu vermeiden.                                           
„Damit die Fußballer bodenständig bleiben sind die Kabinen nicht auf dem neusten Stand.“ Ob die Fußballer das Gleiche denken, wenn sie auf ihr Konto schauen?
Das allererste Spiel im Stadion war tatsächlich ein Frauenspiel (Girls Power!).
Zu den Ausstattungen des Stadions gehören beheizte Bänke für die Heimtrainer, die Gastmannschaft hat so etwas nicht und ein Spielfeld, das mit Hybridrasen ausgestattet ist. Dieser wird künstlich beleuchtet, damit er gleichmäßig wächst. Jedes Jahr im Mai wird der Rasen erneuert.
Der Tag war informativ und das Stadion unglaublich schön.
Vielen lieben Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Tuana Oma

„Der grüne Otto“ erhebt sich


Am Valentinstag (14.02.2020) nahmen die engagierten Schülerinnen des grünen Ottos mit Frau Karasch und Herrn Hardt am „One Billion Rising Day“ teil. Unter dem Motto der weltweiten Aktion „Lasst uns gemeinsam tanzen“ erhoben sich die Schülerinnen auf dem Rathausplatz Recklinghausen gegen Gewalt an Frauen. Geschmückt mit roten Fähnchen hat der grüne Otto gemeinsam mit vielen anderen engagierten Jugendlichen und Erwachsenen aus der Stadt mit dem Tanz-Happening zum Song „Break the chain“ ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Gegen Diskriminierung und Rassismus: Die OBRS im BVB-Lernzentrum


Am Mittwoch, den 13.November besuchten die Klassen 7A und 8A gemeinsam mit den Lehrerinnen Frau Baziz, Frau Blume und Frau Haberland das BVB-Lernzentrum im Signal-Iduna-Park.
BVB? Nein, wir haben kein Heimspiel besucht, sondern im Rahmen von Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage an einem Modultraining des Lernzentrums teilgenommen.

Hochmotiviert starteten wir -und ja, einige treue Fans auch im weltbekannten gelb-schwarz Trikot- unseren Workshop zum Thema Diskriminierung und Rassismus. Es gab viel Theorie und auch Praxis; so lernten die Schülerinnen und Schüler wie und wo Rassismus entsteht und präventive Maßnahmen gegen Diskriminierung und Rassismus.
Nach langer Konzentration und guter Mitarbeit, wurden unsere Schülerinnen und Schüler belohnt und bekamen eine exklusive Stadionführung.
Es war ein schöner Tag mit vielen neu gewonnen Eindrücken und glücklichen Gesichtern.
Die Klassen 7A und 8A bedanken sich bei der SV für die Organisation des Besuches und bei den Klassenlehrerinnen Frau Baziz und Frau Blume für die Durchführung!
Ein großer Dank geht auch an Frau Haberland für die Begleitung und Unterstützung!
     
Frau Baziz für die SV

Wie es begann:

Als in der SV diese Initiative der Aktion Courage e.V. vorgestellt wurde, haben die Schülerinnen und Schüler sie sofort engagiert in die Klassen getragen und erste Ideen entwickelt. Daraus sind viele interessante Aktionen bei unseren Projekttagen vom 29.06. bis 01.07.2016 entstanden, die in der Bildergalerie und im Film zu sehen sind: