Geschichte - Homepage der Otto-Burrmeister-Realschule Recklinghausen

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Zu Besuch beim „Hitlerjungen“ Salomon

Am  26.6.19 folgten die 9. Klassen unserer Schule gebannt den Erlebnisberichten von Sally Perel, die spätestens nach dem großen Erfolg des gleichnamigen Kinofilms und dem Erscheinen als Buch große Bekanntheit erlangt haben. Mit großem Interesse folgten sie ihm durch sein bewegtes Leben beginnend mit der Flucht vor den Nazischergen nach Polen, der anschließenden Zwangsbeschulung in einer kommunistischen Kaderschmiede nach dem Einmarsch der Roten Armee in Ostpolen, der „Erlösung“ des armen „Volksgenossen Jupp“ durch die dann auch in Ostpolen 1939 einfallende Wehrmacht und seine Aufnahme in eine Adolf-Hitler-Schule als Kriegshelden von der Ostfront – und das alles trotz seiner jüdischen Wurzeln, die er freilich geheim halten musste!
Speziell seine Kriegserlebnisse waren nach dem Vortragsteil schließlich Gegenstand der zahlreichen Nachfragen unserer schwer beeindruckten Schülergruppe.

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Otto-Burrmeister-Realschule mit neuer Bildungspartnerschaft


Die Otto-Burrmeister-Realschule (OBRS) möchte ihren Schülerinnen und Schülern nachhaltig bestmögliche Bildungschancen bieten und richtet deswegen schon seit Längerem ein lokales und regionales partnerschaftliches Netzwerk ein. In diesem Zusammenhang unterzeichneten der stellvertretende Schulleiter Hansjörg Rommel, der Kreisvorsitzende des Volksbundes, Kreisdirektor Roland Butz, und der Leiter der Volkshochschule Recklinghausen Jürgen Pohl am Dienstag den 11. Dezember eine Bildungspartnerschaft zwischen der Realschule, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und der Volkshochschule. Sehr zur Freude der Beteiligten war auch der Erste Beigeordnete der Stadt Recklinghausen, Georg Möllers, bei der Vertragsunterzeichnung anwesend. Es ist eine von vielen Kooperationen mit einer lokalen Organisation, von der alle Schülerinnen und Schüler im beruflichen und Werte bildenden Bereich profitieren.
Exkursionen wie die jährlich stattfindenden Gedenkstättenfahrten für die Jahrgänge 9/10 können nun durch die Stiftung „Gedenken und Frieden“ des Volksbundes finanziell unterstützt werden. Hansjörg Rommel und die Vorsitzende des Faches Geschichte Fatima Schmidt betonten, dass es ein wichtiges Ziel der Bildungspartnerschaft sei, dass die Schülerinnen und Schüler ein nachhaltiges Geschichtsbewusstsein entwickeln, ihr Rückgrat stärken, Zivilcourage zeigen und dauerhaft für Frieden einstehen. Zudem wiesen sie darauf hin, dass die Realschule am 28. Januar 2019 für die Stadt Recklinghausen den „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ausrichtet, bei dem die Öffentlichkeit schon jetzt herzlich eingeladen ist, sich die Schülerarbeiten anzusehen und einen Eindruck zu gewinnen, wie sich die OBRS mit ihren Partnern für eine nachhaltige Gedenkkultur einsetzt.
Informationen zu den beiden Bildungspartnern:
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. wurde 1919 gegründet und betreut aktuell 832 Friedhöfe in 45 Staaten mit Gräbern von etwa 2,7 Millionen Kriegstoten. Seit 1954 arbeitet er im Auftrag der Bundesregierung. Der Volksbund ist anerkannter Träger der politisch-historischen Bildung und weltweit der einzige Kriegsgräberdienst mit einer eigenen Schul- und Jugendarbeit. Für seine Jugendarbeit wurde der Volksbund im Jahr 2014 mit dem Preis des Westfälischen Friedens ausgezeichnet.
Die Volkshochschule Recklinghausen ist ein lebendiges Weiterbildungszentrum, das im kommunalen Auftrag eine gesellschaftlich bedeutende Leistung erbringt: Weiterbildung für jeden Menschen zu ermöglichen. Das vorrangige Ziel sind zufriedene Kunden, die ihre Lernwünsche an der Volkshochschule verwirklichen können. Somit steht die VHS ein für ein Lernen mit Spaß und Erfolg.




Text und Bild:  Hansjörg Rommel

                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

sitzend v.l.n.r.: Roland Butz (Kreisdirektor), Hansjörg Rommel (stellv. Schulleiter), Jürgen Pohl (Volkshochschule), stehend v.l.n.r.: Fatima Schmidt (Fachschaftsvorsitzende), Daniel Gollmann (Bildungsreferent), Georg Möllers (Erster Beigeordneter der Stadt Recklinghausen)

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Projekttag gegen das Vergessen: Fahrt nach Ysselsteyn


"Einzelschicksale des Ersten und Zweiten Weltkriegs": In Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, gefördert durch die Stiftung Gedenken und Frieden und den Förderverein der OBRS fuhr eine Gruppe von Schülern am 4.Juli 2018 nach Ysselsteyn in den Niederlanden und besuchte Kriegsgräber. Zuvor war schon eine Wander-Ausstellung mit Informationen zu den Weltkriegen im Foyer unserer Schule aufgebaut und die Schülerinnen und Schüler hatten selbst zu Einzelschicksalen recherchiert und abschließend Plakate gestaltet.
Schüler berichten:


 
 
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